Samstag, 26. Mai 2012

Kriegsversprechen I - Alles nur Verschwörungstheorie?

Kriegsversprechen II - Terrormanagement im 21. Jahrhundert

Harald Lesch der Staat GRILLT seine Bürger

Facebook Kursziel: 0

Facebook ist zugleich der größte und der unverschämteste Börsengang aller Zeiten. Gründer und Banken kassierten mit dubiosen Methoden Milliarden. Wird der Facebook-Börsengang ein Fall für die Staatsanwaltschaft?

von Michael Mross auf MMNEWS

Internetblasen kommen und gehen. Bereits Ende der 90iger wurde für heiße Luft Milliarden gezahlt. Aber Facebook ist die Krönung von allen: 110 Milliarden soll die soziale Netzwerk-Krake wert sein. Gründer, Angestellte und Banken wollten noch schnell den großen Reibach machen – auf Kosten von Millionen Dummen, welche die Aktie kaufen sollten. Die Masche erinnert an einen geschickt eingefädelten Betrug und sollte in Kürze die Staatsanwaltschaft bzw. die SEC alarmieren.

Und so funktionierte die Facebook-Abzocke:

1. Generiere einen Mega-Hype im Mainstream
2. Erhöhe die Aktienpreis in letzter Sekunde
3. Erhöhe die Aktienzahl um 100 Millionen in letzter Sekunde
4. Lass Anteilszeichner im Unklaren über die erhaltenen Stückzahlen
5. Schiebe die Erstnotiz so lange hinaus wie möglich
6. Manipuliere die Erstnotiz um Scheingewinne zu suggerieren

Allein mit der Erhöhung der Aktienzahl um 100 Millionen in letzter Sekunde haben sich Altinvestoren und Banken – u.a. Goldman Sachs – schnell noch mal ein paar Extra-Milliarden reingezogen. Auf Kosten der Anleger, die nun das Nachsehen haben. Doch nicht nur der Börsengang von Facebook ist dubios, auch das Geschäftsmodell steht auf tönernen Füßen. Schon allein Datenschutzgründe könnten das „soziale“ Business zerstören.

Eine 15-Milliardenklage ist bereits anhängig. Aber andere Gründe wiegen noch viel wichtiger: Das Internet ist zyklisch. Moden von heute können morgen schon Schnee von gestern sein. Jede Woche entstehen neue Plattformen. Facebook hat seinen Peak erreicht, neue Modelle der Kommunikation zwischen Menschen sind schon längst in den Startlöchern.
Wehe, wenn sich das User-Verhalten ändert. Das kann manchmal Übernacht passieren, und dann kann Herr Zuckerberg allein seine „like“-Buttons drücken. Gravierender aber ist der unverschämte Ausgabepreis der Aktie.

110 Milliarden – das ist nichts anderes als Betrug. Der Preis zielt allein auf Dumme, welche keinen Überblick an der Börse in Sachen Unternehmensbewertungen haben. Doch offenbar konnten wohl doch nicht so viele Dumme gefunden werden, um den Kurs zu halten.
 Ein Vergleich zeigt, wie unverschämt das Pricing der Aktie bzw. des Unternehmens ist. Selbst in der härtesten Dot.com Bubble hat es kein Unternehmen gewagt, mit einem dreistelligen Milliardenbetrag an die Börse zu gehen.

Zum Vergleich:

2012: Facebook 110 Milliarden
2004: Google 23 Mrd.
1997: Amazon 440 Millionen
1986: Microsoft 650 Millionen


Es bleibt zu hoffen, dass die Anleger dieses Mal eher von der Vernunft getrieben sind. Facebook bei 110 Milliarden ist nichts anderes als Börsen-Betrug, wie man ihn nur von kleineren Zockerpapieren kennt, die von skrupellosen Tippgebern hochgepusht werden.

Deshalb könnte der Facebook-Börsengang in Zukunft auch ein Fall für die Staatsanwaltschaft sein. Facebook ist ein großes Zockerpapier. Solche Aktien können zwar hochgepuscht werden, doch am Ende landen sie bei Null. Derzeit jedenfalls gibt es Hunderte Aktien, die billiger und zukunftssicherer sind; und mit einem Geschäftsmodell, dass auch Einnahmen generiert sowie einem Kurs- Gewinnverhältnis, das hundert mal attraktiver ist als das von Facebook.

Samstag, 24. März 2012

Freitag, 17. Februar 2012

Nur Gold ist Geld - alles andere ist Kredit

Nur Gold ist Geld - alles andere ist Kredit

17.02.2012 von MMNEWS

„Das heutige Papiergeldsystem ist das vielleicht größte methodische Verbrechen der Geschichte. Zentralbanken sind eine Erfindung der Planwirtschaft und unvereinbar mit einem freien Markt“ (Ferdinand LIps) - Vom Pfand zum Tand: Die Geschichte des privaten und staatlichen Geldbetruges am Beispiel der Geschichte der Münzen.


von Norbert Knobloch

Die Geschichte des Geldes ist eine Geschichte des – privaten und staatlichen – Geldbetruges. Immer wieder wurden und werden die Menschen mit dem immer gleichen Betrug ihres Eigentums und damit ihrer Freiheit beraubt. Scheide-Münzen aus billigen, minderwertigen Metallen sind staatliches Falschgeld ohne jeglichen Wert; ihr Materialwert und ihr Tauschwert sind gleich Null, ihr Nominalwert ist eine unwahre Behauptung, also eine Lüge. Sie werden nur unfreiwillig, gezwungenermaßen „akzeptiert“, weil ihr Gebrauch gesetzlich vorgeschrieben ist und sich niemand gegen diese staatliche Nötigung und Erpressung wehrt, oder unwissentlich benutzt, weil fast niemand diesen staatlichen Betrug und diesen staatlichen Hochverrat erkennt und entlarvt.

Als der Mensch die Gewinnung und Bearbeitung von Erzen gelernt hatte und aus ihnen Waffen, Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände herstellen konnte, übertrug er aus praktischen, technischen Gründen die Funktion einer „neutralen“ Zwischentauschware, die jederzeit und überall in jede andere Ware konvertierbar war, dem Metall. Es wurde geschmolzen und in Barren gegossen. Zunächst wurde ihr Wert nach ihrem Gewicht bestimmt; später, als man die Barren nach Form und Größe „normte“ und mit Gewichts-Prägungen versah, brauchte man sie nur noch zu zählen. Metallbarren waren die ersten Vorläufer der späteren Münzen als Tausch- und Zahlungsmittel.

Aus psychologischen und technischen Gründen wurde bald Edelmetallen – Silber und später Gold – diese Funktion einer „neutralen“ Ware, die jederzeit und überall als Tausch- und Zahlungsmittel akzeptiert wurde, übertragen. Dabei spielten Zählbarkeit, Teilbarkeit, Haltbarkeit, Lager- und Transportfähigkeit sowie auch Schönheit eine Rolle. Damit waren Gold und Silber zu echtem Geld, nämlich zu einem repräsentativen, allgemeinen Äquivalent aller Waren gemacht worden: aus einem (Gebrauchs-) Gut war nun ein Mittel des Tausches sowie ein Speicher und Transporteur des Wertes der Waren geworden. Und weil dieses Gut jetzt als Medium, Container und Vehikel eine „Ware“ mit einem nun ganz besonderen, ihr innewohnenden Wert war, wird es völlig zu Recht und zutreffend als „Werte-Geld“, „Waren-Geld“, „Waren-Äquivalent“ und „Pfand“ bezeichnet.

Geld als Zahlungsmittel existierte also schon vor dem Aufkommen von Münzen in Form von Silber-Barren, von denen bei Bedarf entsprechende Stücke abgeschlagen wurden (daher der heutige Ausdruck des „Schlagens“ von Münzen). In Keilschrifttexten der altmesopotamischen Obed-Kultur, etwa zwischen 5900 und 4300 vor Christi Geburt, sind Wörter wie »Geld«, »Zahlungsmittel« und »Währung« sowie Hinweise auf ein Preis-System auf der Grundlage von Silber zu finden. Es handelte sich um Gewichtsgeld, denn es wurde nicht gezählt, sondern gewogen: eine Mine, das sind etwa 500 Gramm, entsprach 60 Schekel zu je circa 8,3 Gramm. Das erste Geld war also nicht Gold, sondern Silber. Silber erfüllt seit fast 7000 Jahren Geldfunktion, Gold seit mehr als 5000 Jahren.

Die ersten „richtigen“ Münzen als allgemeine Zahlungsmittel aber waren verhältnismäßig unförmige Brocken aus Elektron, einer natürlich vorkommenden Legierung aus Gold und Silber. Die ältesten Funde solcher Münzen stammen aus dem kleinasiatischen Reich der Lyder, dem ionischen Randgebiet des griechischen Kulturbereiches, der heutigen Türkei, und werden auf die Zeit des lydischen Königs Gyges zwischen 700 und 650 v. Chr. datiert. Maßgebend für den Wert war das Gewicht des Edelmetalles, das von Käufer und Verkäufer durch Doppelwägung festgestellt wurde; es handelte sich auch hier um Gewichtsgeld und natürlich um echtes Waren- u. Werte-Geld.

Das kam auch sprachlich in der Benennung der Münzen zum Ausdruck, denn die Bezeichnung Stater für eine lydische Münze bedeutet „das Gegengewicht“, der Name Schekel für eine mesopotamische Münze heißt übersetzt „das Gewogene“. Die einzutauschenden Waren wurden also anfänglich fast im wörtlichen Sinn der heutigen Redensart „in Gold oder Silber aufgewogen“.

Als dann die sagenhaft reichen lydischen Könige Midas und Krösus im 7. Jahrhundert vor Chr. die Edelmetall-Klumpen mit einem Stempel ihrer Siegel oder Hoheits-Symbole als Zeichen ihres Monopols und als königliche Garantie des Edelmetall-Gehaltes und -Gewichtes der nun „offiziellen“ Münzen versehen ließen, war die Münze als „Gesetzliches Zahlungsmittel“ erfunden.

Das neuhochdeutsche Wort »Münze« stammt über mittelhochdeutsch gleichlautend münze und althochdeutsch munizza von dem lateinischen Nomen bzw. Substantiv moneta: Münze, Münzstätte ab: Die Münzstätte des antiken Rom befand sich nämlich im Tempel der römischen Hauptgöttin Juno mit dem Beinamen Moneta, Gattin des römischen Hauptgottes Jupiter, deren griechische Entsprechung übrigens Hera und Zeus waren. (»Moneta« war ursprünglich die Stammesgöttin einer etruskischen Gens, eines Geschlechtes unbekannter Abkunft und ungeklärter Namensherkunft)

Münzen sind Geldstücke und Geldzeichen aus Edelmetall. Sie werden im Auftrag des Staates in staatlichen Münzstätten geprägt. Die Herstellung wird durch Münzgesetze geregelt, die Material, Gewicht, Größe, Form, Aufschrift, Bild-Motiv, Auflage und Geldwert festlegen. Auf modernen Münzen steht meistens der Name des jeweiligen Ausgabelandes. Medaillen sind keine Münzen.

Münzen geben auf der Rückseite, dem sogenannten Revers, oft auch Aufschluß über die jeweilige Staats- bzw. Regierungsform: Republiken zeigen fast immer das Hoheits-Symbol in Form des Staats-Wappens, Königreiche das Portrait des Königs oder der Königin oder des königlichen Paares. Der aufgeprägte Nominalwert oder Nennwert auf der Vorderseite, dem sogenannten Avers, gibt zusammen mit der Währungs-Bezeichnung, das heißt der Geldsorte und der Geldeinheit, den Kurswert oder Geldwert der Münze an, für den das Ausgabeland garantiert (z. B. 1 oder 5 D-Mark). Frühere Geldsorten waren beispielsweise Dukaten, Gulden, Taler und Mark; heutige Geldeinheiten sind zum Beispiel Dollar, Euro, Franken und Pfund Sterling.

Auf den meisten Münzen ist auch ein Hinweis auf das Jahr ihrer Prägung und auf den Ort zu finden, wo die Münze geprägt wurde. Häufig ist es ein Buchstabe, der für eine bestimmte Prägestätte steht. In Deutschland gibt es fünf Prägestätten: Berlin (A), München (D), Stuttgart (F), Karlsruhe (G) und Hamburg (J). Die Buchstaben wurden bei der Gründung des Deutschen Reiches 1871 festgelegt.

Der Münzrand kann glatt oder geriffelt sein und ist meist über die Oberfläche der Münze erhaben; er wird Randstab genannt. Die umlaufende Inschrift oder auch Umschrift des dann glatten Randes wird in der Münzkunde, der Numismatik, als Legende bezeichnet. Die Inschrift bezieht sich, vor allem bei Gedenkmünzen, die auch gesetzliche Zahlungsmittel sind, meistens auf das Münzmotiv; beide stehen wiederum in inhaltlichem Zusammenhang mit dem Ausgabeanlaß der Gedenkmünze.

Die Oberfläche einer Münze kann in zwei Qualitäten gestaltet werden: in normaler Qualität, Stempelglanz genannt, oder in der für Münzsammler begehrteren Qualität Spiegelglanz, auch als Polierte Platte bezeichnet. Gedenkmünzen sind fast immer in der Qualität Spiegelglanz geprägt.

Münzformen gab und gibt es viele, obwohl die runde Form die bei weitem gebräuchlichste ist. Ursprünglich waren die Münzen unregelmäßig geformt, bevor sich die runde Form durchgesetzt hat (deshalb wird der Münz-Rohling heute auch als Ronde bezeichnet). Daneben gab und gibt es noch die quadratische, die rechteckige, die dreieckige, die sechseckige und die achteckige Form.

Das Gewicht einer Münze wird als Schrot, ihr Feingehalt an Edelmetall als Korn bezeichnet. Das geht zurück auf die frühere Gepflogenheit, beide als Anzahl von Getreidekörnern, meistens der Gerste, anzugeben. Ein älteres Wort für »Korn« ist Gran, das als Gewichtseinheit für Apotheker diente; 1 Gran sind 0,0648 Gramm. (Der frühneuhochdeutsche Begriff »Schrot«, althochdeutsch scrot: Hieb, Schnitt, bezeichnete ursprünglich kleine, abgehackte Stücke eines Metalles. Daher rühren die Bezeichnung der Flintenladung und die Redewendung „von echtem Schrot und Korn“.)

Rufen wir uns kurz in Erinnerung, daß es bei Kauf und Bezahlung, also dem Tausch von Ware gegen Geld, mit der Übergabe eines gleichwertigen und wertbeständigen Pfands in Form von Gold- oder Silber-Stücken, nämlich Münzen, im Grunde immer nur um die Übertragung des Eigentums an einer entsprechenden, also bestimmten Gewichtsmenge des Edelmetalles vom Käufer auf den Verkäufer geht. Das setzt voraus, daß dieses Pfand physisch haltbar, also unverderblich ist, daß es einen realen, eigenen, inneren Wert hat, daß es diesen Wert dauerhaft behält und daß ein Einheits-wert dieses Pfands – das ist die Geld-Einheit als der Wert-Maßstab – festgelegt und unbefristet garantiert ist. Das bedeutet wiederum, daß Schrot und Korn der übergebenen Münze mit dem aufgeprägten Nominalwert übereinstimmen müssen. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um Betrug.

Die Geschichte des Geldes nun ist eine Geschichte des – privaten und staatlichen – Geldbetruges. Immer wieder wurden und werden die Menschen mit dem immer gleichen Betrug ihres Eigentums und damit ihrer Freiheit beraubt. Bei Münzgeld wurde mit Schrot und Korn, also mit Gewicht und Feingehalt, getäuscht und betrogen: Entweder machte man die Münzen durch Abschaben oder Abzwicken und Abkneifen des Randes kleiner und leichter, oder man verringerte den Feingehalt an Edelmetall. Im ersten Fall ließ sich das mit einer Waage noch relativ leicht feststellen; im zweiten Fall war das nicht so ohne weiteres zu überprüfen und zu erkennen. Schließlich gingen die Herrschenden und die späteren Regierungen mit erheblicher krimineller Energie sogar dazu über, Edelmetall-Münzen durch Münzen aus unedlen Metallen zu ersetzen; das nannte man dann zynisch „Münz-Reform“ statt „Münz-Betrug“, der es ja in Wirklichkeit war. Heute gibt es weltweit keine staatliche Währung aus Edelmetall-Münzen und damit kein echtes Waren- und Werte-Geld mehr.

Wird nun der Gold- oder Silbergehalt der Münzen verringert, wie es seit der Antike immer wieder betrügerischer Usus der Herrschenden und Geldwechsler war, oder werden gar sämtliche Gold- und Silber-Münzen von den Regierungen eingezogen und vollständig durch sogenannte Scheide-Münzen aus billigen, minderwertigen Metall-Legierungen ersetzt, wie es weltweit im zwanzigsten Jahrhundert mit der sogenannten Coin Substitution geschah, so tritt das nach dem britischen Politiker Sir Thomas Gresham, dem Finanzberater der englischen Königin Elisabeth I., genannte Gresham´sche Gesetz automatisch in Kraft: „Schlechtes Geld verdrängt gutes Geld.“ Die echten, wertvollen Gold- und Silber-Münzen werden gehortet, während mit dem wertlosen Schrott, dem offiziellen Falschgeld als gesetzlichem Zahlungsmittel, „bezahlt“ wird. Das ist ein psychologisches Natur-Gesetz, das sich aber im freien Münzwesen, in einem Privatgeld-System, umkehren würde, weil die Menschen dann keinem Annahmezwang mehr unterlägen, sondern frei entscheiden könnten, was sie als Tausch- und Zahlungsmittel annähmen oder nicht.

Fazit: Gold- und Silber-Münzen sind als Waren- und Werte-Geld mit einem eigenen, inneren Wert, den sie nie verlieren können, ein echtes Äquivalent und Pfand. Ihr Materialwert entspricht ihrem Tauschwert, und dieser entspricht ihrem Nominalwert; deshalb wird man damit immer und überall tauschen, d. h. bezahlen können: Nur Gold ist Geld, und alles Geld ist Gold – und natürlich Silber.

Scheide-Münzen aus minderwertigen Metallen aber sind staatliches Falschgeld ohne jeglichen Wert; ihr Materialwert und ihr Tauschwert sind fast gleich Null, ihr Nominalwert ist eine unwahre Behauptung, also eine Lüge. Sie sind kein Äquivalent, kein gleichwertiges Pfand und können die Funktionen des Maßstabes, des Tauschmittels und des Schatzmittels nicht erfüllen. Sie werden nur unfreiwillig, gezwungenermaßen „akzeptiert“, weil ihr Gebrauch gesetzlich vorgeschrieben ist und sich niemand gegen diese staatliche Nötigung und Erpressung wehrt, oder unwissentlich benutzt, weil fast niemand diesen staatlichen Betrug und diesen staatlichen Hochverrat erkennt und entlarvt.

Echtes Geld (Gold- und Silber-Münzen) ist abgeschafft und durch falschen „Kredit“ ersetzt worden. In Wirklichkeit gibt es heute weltweit überhaupt kein Geld und keinen Kredit mehr!

Doch es gibt (noch!) eine Ausweichmöglichkeit, eine Alternative: die Rückkehr zum Freien Münzwesen. Der erste Schritt auf dem wahrscheinlich langen und steinigen Weg dahin ist die Installierung eines komplett privaten Geld-Systems auf der Basis von Gold- und Silber-Münzen parallel zu dem staatlichen, gesetzlich zwangsverordneten Pseudo-, Schuld- und Falsch-„Geld“-System auf der Basis von Papier und billigem Blech. Das ist noch nicht einmal „ungesetzlich“ – es gilt eh der Widerstandsfall nach Art. 20 Abs. 3 und 4 GG –, sondern sowohl in der BRD wie auch in den U.S.A. (noch!) gesetzes- bzw. verfassungskonform.

Die conditio sine qua non (unabdingbar notwendige Voraussetzung) ist die „Befreiung der Marktwirtschaft vom Kapitalismus“ (Dieter Suhr) – die (Wieder-) Einführung einer wirklichen Freien Marktwirtschaft und des Freien Münzwesens. Dann kehrt sich das Gresham´sche Gesetz („Schlechtes Geld verdrängt das gute.“) in sein Gegenteil („Gutes Geld verdrängt das schlechte.“) um: die Menschen unterliegen dann keinem gesetzlichen Annahmezwang mehr, können wieder selber frei entscheiden, was sie als Tauschmittel und Zahlungsmittel akzeptieren, und echtes, gutes Geld (Gold und Silber) annehmen, aber falsches, schlechtes „Geld“ (Blech / Papier) zurückweisen.

„Wenn wir nicht das Recht der Geldausgabe und das Geldmonopol des Staates und der Behörden [bzw. der Banken] abschaffen und völlige Freiheit in der Wahl des Geldes ermöglichen, werden wir nie wieder eine anständige Währung und auch nie wieder ein anständig funktionierendes Wirtschaftssystem haben.“ (Prof. Dr. Friedrich August Von hayek [Nobelpreis für Wirtschafts-Wissenschaften 1974], Die Entnationalisierung des Geldes, 1977; zitiert nach Reinhard Deutsch, Das Silber-Komplott, KOPP-Verlag 2010, S. 22; Anmerkung d. d. Verfasser)

Von Hayek gehörte, wie Carl Menger, Ludwig von Mises und Joseph Schumpeter, der Österreichischen Schule an. Sie waren als Puristen Vertreter der klassischen Wirtschafts-Lehre in ihrer reinsten Form und lehnten staatliche Eingriffe in den Freien Markt strikt ab – völlig zu Recht:

„Das heutige Papiergeldsystem ist das vielleicht größte methodische Verbrechen der Geschichte. Zentralbanken sind eine Erfindung der Planwirtschaft und unvereinbar mit einem freien Markt“
(James E. Ewert, Wirtschafts- und Finanz-Journalist, und Ferdinand Lips [†], Ex-Direktor der Rothschild-Bank-AG, Zürich, Schweizer Privatbankier, Wirtschafts-Historiker und Finanz-Analyst)

Auf der Internet-Seite des verstorbenen Autors Reinhard Deutsch (www.silverliberty.de) findet der Leser Informationen über die Möglichkeit, ein neues, privates Geld-System auf der Basis von Gold und Silber einzuführen und zu verbreiten („Privatgeld“ anklicken). Denn noch haben wir von Gesetz wegen die rechtliche Freiheit, selber zu bestimmen, was wir im privaten Tausch als Tauschmittel, im privaten Kauf als Zahlungsmittel akzeptieren. Noch können wir also bei privaten Geschäften Gold und Silber zur Bezahlung vereinbaren. In den U.S.A. ist diese Entwicklung bereits recht weit fortgeschritten; die Verfassungsmäßigkeit und Legalität der privat herausgegebenen Silber-Münzen „American Liberty Dollar“ und „Phoenix Dollar“ ist von Gerichten bestätigt worden, nachdem staatliche Behörden (United States Mint) rechts- und verfassungswidrig massive Schikanen und Repressalien ausgeübt hatten. (Siehe Art. 1, §§ 8 und 10 der Amerikanischen Verfassung vom 16. August 1787 und den U.S. Coinage Act [Münzgesetz] vom 2. April 1792)

Angesichts des kurz bevorstehenden, vorsätzlich herbeigeführten globalen Wirtschafts-Kollaps und Finanz-Crashs und der geheimen „Notfall-Pläne“ der Bundesregierung für den „Ausnahme-Zustand“ (vgl. Udo Ulfkotte, Geheimer Notfallplan – Schließung der Bankschalter) sowie der offenbar geplanten Welt-Währungs-Reform (vgl. 13. 10. 2010: Reform des Weltwährungssystems, (www.mmnews.de/-reform-des-weltwährungssystems) lautet die Frage: Was kann man tun? Antwort: Nicht viel, aber immerhin doch einiges. Eingedenk der Tatsache, daß nur Gold und Silber (und Platin) einen unvergänglichen Wert haben, lautet die logische Schlußfolgerung, sich so viel Gold und Silber (und ggf. Platin) wie möglich zu verschaffen

Gold und Silber haben sich in der Kulturgeschichte der Menschheit als das einzige zuverlässige und sichere Geld und die beste Währung erwiesen. Ihr Materialwert bleibt unabhängig von der politischen Entwicklung ewig gewahrt. Der Wert des Goldes und Silbers kann nicht manipuliert werden. Gold und Silber können nicht wie eine normale Währung entwertet werden; allenfalls kann ihr Privatbesitz und ihre Benutzung als Zahlungsmittel, wie mehrfach in der Geschichte geschehen, verboten werden (siehe unten). Doch dann kann man immer noch heimlich und „schwarz“/„illegal“ kaufen und verkaufen. (Das Gesagte gilt natürlich auch für Platin)

Neben den heute bis auf wenige Ausnahmen in unedlen Metallen geprägten Kurs- oder Umlauf-Münzen (in Europa 1 Cent bis 2 Euro) werden von fast allen Staaten der Erde regelmäßig auch sogenannte Gedenk-Münzen zu besonderen (aktuellen und historischen) Anlässen ausgegeben. Im Unterschied zu den Kurs-Münzen, die nach Bedarf nachgeprägt werden, haben Gedenk-Münzen begrenzte („limitierte“) Auflagen (was den Sammler-Wert ausmacht und erhöht). Sie sind zumeist in Edelmetallen – Gold, Silber, Platin, Palladium – geprägt. Auch Gedenk-Münzen sind gesetzliche Zahlungsmittel mit staatlich garantiertem Geldwert (der aufgeprägte Nennwert / Kurswert). Man könnte damit jederzeit bezahlen – aber genau das sollte man eben gerade noch nicht tun; man sollte sie für den Ernstfall (Zusammenbruch der Versorgung, Bürgerkrieg) und für die Zeit nach der Entwertung des Euro (Währungs-„Reform“) und damit aller Ersparnisse, Versicherungen etc. horte

Jeder Bürger sollte, nach seinen finanziellen Möglichkeiten, nach und nach so viele Gedenkmünzen aus massivem Gold (999,9 / 24 Karat1)) und massivem Silber (999,9) wie möglich erwerben und sicher, aber jederzeit zugänglich deponieren. (Nicht im Post- oder Bank-Schließfach!! Vgl. MMnews, 14. 12. 2010: Schweizer Banken verweigern Edelmetall-Auslieferung, www.mmnews.de/schweizer-banken-verweigern-edelmetall-auslieferung) Auch sollte er möglichst anonym kaufen und niemandem davon erzählen, denn es wird mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit vorübergehend ein offizielles Verbot des Privat-Besitzes an Gold und Silber in der EU und in den U.S.A. kommen.

(Das gab es schon mehrmals in der Geschichte, zum Beispiel unter den faschistischen Regimes von Lenin, Stalin, Mussolini, Hitler, Mao u. a. In den nicht weniger faschistischen U.S.A. war der private Goldbesitz von April 1933 bis Januar 1975 verboten und strafbar! Das verbrecherische Motiv dahinter war und ist es, die zivile Bevölkerung daran zu hindern, echtes Geld [Gold und Silber] zu besitzen, das die private Hochfinanz nicht kontrollieren, manipulieren und fälschen kann: wer nämlich echtes Geld (Gold und Silber) besitzt, ist unabhängig und frei, autonom, und autark.)

(Münzen aus Palladium und Platin sind nicht zu empfehlen: sie sind zu teuer und dem Laien nicht bekannt. Von Medaillen und Schmuck ist zwar nicht direkt abzuraten, doch sind sie keine Zahlungsmittel. Sie haben zwar Sammlerwert, der immer eine Wertsteigerung erfährt, doch muß man dafür Experte [Numismatiker oder Juwelier] sein. Medaillen und Schmuck werden deshalb von Laien nicht gern angenommen; Gold- und Silber-Münzen, die irgendwann einmal irgendwo offizielle Zahlungsmittel waren, werden dagegen immer u. überall von jedem sofort angenommen.)

Laut einer Umfrage des Deutschen Münzen Magazins, der führenden numismatischen Fachzeit-schrift Europas, kaufen zwei Drittel aller Sammler Münzen nicht nur aus Freude am Sammeln, sondern auch und vor allem als sichere, zeitlose Geldanlage. Zu den beliebtesten und begehrtesten (und damit wertvollsten) Münzen zählen der Maple Leaf (Kanada), der American Buffalo, der Indian Head, der Silver Eagle und der Gold Eagle (U.S.A.), die Libertad (Mexiko), der Krügerrand (Südafrika), der Kangaroo und der Nugget (Australien), die Britannia (England), die Wiener Philharmoniker und der Maria-Theresia-Thaler (Österreich) – alle aus purem Gold und meist auch noch in reinem Silber, in verschiedenen Stückelungen (mehreren Größen) sowie – mit Ausnahme des Maria-Theresia-Thalers – derzeit gültige gesetzliche Zahlungsmittel in ihren jeweiligen Ländern

Gold- und Silber-Barren sind auch gut, doch ist eine kleine Stückelung in Form von Münzen für normale Käufe(r) von Vorteil: wie wollen Sie auf einen Kilo-Barren herausgeben? (Seit kurzem gibt es allerdings 1-Gramm-Barren aus Gold und Silber in Tafeln) Es besteht nicht das geringste Risiko, da sie 1. derzeit noch offizielle Zahlungsmittel sind und 2. ihr Materialwert (nicht zu verwechseln mit dem Nominal-Wert [Nennwert / Kurswert]) – wie der von Gold- und Silber-Barren natürlich auch – unabhängig von der politischen Entwicklung ewig gewahrt bleibt. Darin liegen ja gerade die einzigartigen Eigenschaften des Goldes und des Silbers als Wertspeicher oder Schatzmittel, weswegen sie überhaupt zum ersten und einzigen echten Geld gemacht wurden: Nur Gold und Silber (u. Platin) sind gleichzeitig Geld und realer Reichtum (nach Carroll Quigley):


„Gold ist Geld, und Geld ist Gold.“ (Lord William Rees-Mogg [* 1928], Historiker, Journalist)

„Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit.“ (John Pierpont Morgan, Sr., [1837 - 1913], Bankier)

„Gold ist Geld und nichts anderes.“ (John Pierpont Morgan, jr., [1867 - 1943], Bankier)

„Gold und Silber sind gemünzte Freiheit.“ (Ferdinand Lips [1931 - 2005], Bankier)


1) Karat ist die offizielle Maßeinheit einer 24stufigen Skala zur Angabe des Goldgehaltes einer Legierung; reines Gold (999,9 Teile Gold, 0,1 Teile anderes Metall) hat 24 Karat.

(siehe auch den Film „Warum überall Geld fehlt. Der Fehler im System – Die Geschichte vom Goldschmied Fabian: »Gib mir die Welt plus fünf Prozent«“ auf http://wwwneueimpulse.org und http://www.kent-depesche.com [als kostenloser Download und als DVD gegen Spende] und höre das Hörbuch [2 CD] „In Gold We Trust – Über das Wesen und die Funktion des Geldes“ bei http://www.schildverlag.de [Kategorie „Hörbücher“ anklicken])

Dienstag, 8. November 2011

Die Rettung des Euro ist doch gar nicht ihre Absicht

Freitag, 4. November 2011 , von Freeman / SchallUndRauch

Das kleine Griechenland, welches nur 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung der Eurozone darstellt, beherrscht mit seiner Staatskrise die gesamte politische Szene. Was die EU-Politiker in den letzten 24 Stunden abgeliefert haben, ist das reinste Chaos. Seit vier Jahren beschäftigt ein Thema die Weltbühne, die Finanz- Banken- und Schuldenkrise. Sie reden wohl dauernd von Rettungsmassnahmen und nach jeder Krisensitzung verkünden sie, jetzt haben wir die Probleme gelöst, dabei wird es immer schlimmer.

Für mich ist klar, das ist kein Zufall und auch kein Versagen, sondern extra so gewollt. Es ist ein inszeniertes Theaterstück, welches wir als Zuschauer beobachten sollen. Die Rettung des Euro ist doch gar nicht ihre Absicht, sondern die Zerstörung. Es geht um Ordnung aus dem Chaos zu schaffen, nach ihrem Plan zum grossen Ziel.

Wir erinnern uns, 2009 fand das Bilderberg-Treffen in Vouliagmeni Griechenland statt. Ganz klar kein Zufall. Siehe meine Berichte drüber. Papandreou war damals der Gastgeber des Stelldichein der globalen Elite. Für mich wurde Griechenland dabei für die Rolle des bankrotten Mitgliedslandes der Europäischen Union ausgewählt, praktisch als Köder. Wir wissen wie die globale Elite immer vorgeht, wenn sie eine "Lösung" durchsetzen wollen, dann erschaffen sie dazu das passende "Problem".

Man bringt Griechenland durch eine absichtlich herbeigeführte Überschuldung an den Rand des Staatsbankrott. Dann kann man zur „Rettung“ alle möglichen Notfallmassnahmen und kompletten Gesellschaftsumbau begründen und ohne wirklichen Widerstand durch die Bevölkerung einführen. Genau das ist dort passiert. Aber Griechenland wird für ganz Europa als Schadensfall benutzt, um eine allgemeine Eurokrise zu erreichen.

Beteiligt war von Anfang an die Bilderberg Bank Goldman Sachs. Sie haben mit Finanztricks die Nichterfüllung der Beitrittskriterien verschleiert und Griechenland damit in den Euro gebracht. Dann haben diese Verbrecher der Regierung geholfen sich total zu verschulden. Und jetzt haben sie das Land in den Bankrott geführt. Ja sie haben sogar Wetten auf die Pleite abgeschlossen. Bei dieser ganzen Operation hat Goldman Sachs hunderte Millionen abgesahnt.

Wir dürfen nicht vergessen, die Europäische Union und die Gemeinschaftswährung wurden von den Bilderbergern 1955 beschlossen. Der ehemalige Vorsitzender der Bilderberg-Group Étienne Davignon hat sich damit gebrüstet, Bilderberg hätte dies entschieden. Die Politiker der Länder hatten dann nur noch die Aufgabe, den Beschluss zur Gründung der EU umzusetzen und gaben den Medien den Auftrag, die Vorteile dieses künstlichen Konstruktes an die europäische Bevölkerung zu verkaufen und schmackhaft zu machen. So ist es auch geschehen.

Warum wurde Griechenland als "Opfer" ausgewählt? Das hat mehrere Gründe. Erstens, die graue Emminenz der Bilderberger hasst die Griechen. Ja Henry Kissinger hat gesagt, der Stolz dieses Volkes muss gebrochen werden. Folgendes soll er in Washington vor einer Gruppe von Geschäftsleuten im September 1974 gesagt haben und dafür gibt es Zeugen:

"Das griechische Volk ist anarchistisch und schwer zu bändigen. Deshalb müssen wir tief in ihre kulturellen Wurzeln stossen. Vielleicht können wir sie dann zur Konformität zwingen. Ich meine natürlich in ihre Sprache, ihre Religion, ihrer Kultur und historischen Reserven stossen, damit wir ihre Fähigkeit sich zu entwickeln neutralisieren können, um sich zu unterscheiden, oder sich zu erhalten, um sie damit als Hindernis bei unseren strategisch wichtigen Plänen im Balkan, im Mittelmeer und im Nahen Osten zu entfernen."


Zweitens, Griechenland wurde gewählt, weil es der Ursprung der europäischen Kultur, Philosophie und der Demokratie ist. Es symbolisiert quasi Europa und ist die Grundlage dafür schon seit Tausenden Jahren. Die Römer übernahmen vieles und reichten es an uns weiter. Dieses Symbol muss zerstört werden.

Und drittens, die Wirtschaft des Landes war leicht zu vernichten und ist nicht wirklich relevant. Das erledigte sowieso die Einführung des Euros und Aufgabe der eigenen Währung. Das Land war nicht mehr wettbewerbsfähig und die Produkte und Dienstleistungen im Verhältnis zu teuer.

Die globale Elite benutzt den Fall von Griechenland, um die Bürger der Eurozone davon zu überzeugen, wenn das Land nicht gerettet wird, dann breitet sich die "Seuche" über ganz Südeuropa bis zu uns aus, dann geht die ganze EU pleite und es löst den Zusammenbruch der gesamten europäischen Wirtschaft aus. Dabei wird nicht Griechenland gerettet, sondern nur die Banken, auf Kosten der Steuerzahler.

Sie haben das "Problem" selber geschaffen, denn jeder der sich mit Wirtschaft und Finanzen auskennt wusste und warnte schon vor der Einführung des Euros, der Ersatz der bisherigen eigenen Währungen durch den Euro, würde zu einem Kollaps in Südeuropa führen, wenn die Länder dort nicht mehr ihre Währung entwerten können, um dadurch mit ihrem Export und Tourismus wettbewerbsfähig zu sein. Und so ist es auch gekommen, mit Italien, Spanien und Portugal ebenfalls als Pleitekadidaten.

Diese Dauerkrise, die bewusst immer schlimmer gemacht wird, soll zur gewünschten "Lösung" führen. Die Bevölkerung muss so verunsichert, demoralisiert und verängstigt werden, sie wird sogar nach dieser "Lösung" schreien. Die Führung der EU-Diktatur haben schon als Lösung vorgeschlagen, die nationale Finanzhochheit und Souveränität muss aufgegeben und in Brüssel zentralisiert werden. Ein gesamt- europäisches Finanz- und Wirtschaftsministerium muss her, welches allen Staaten die Einnahme- und Ausgabepolitik diktiert. Es läuft auf eine zentrale EU-Regierung hinaus, die alles bestimmt.

Der Ober-Bilderberger Josef Ackermann hat bei einem Treffen in Paris im Hotel Beauharnais gerade das wieder bestätigt, die Fiskalunion ist für ihn unausweichlich. "Ich bin überzeugt, dass es nicht bei 211 Milliarden Euro (deutschen Garantien für den Rettungsschirm) bleiben wird. Deutschland wird in einer Fiskalunion mehr bestreiten müssen.“

Das heisst, der deutsche Steuerzahler wird noch mehr bluten und an die Banken abtreten müssen. Ackermann will einen europäischen Finanzkommissar etabliert sehen, der die Macht über die Finanzpolitik aller Länder hat. „Die Zeitläufe sind viel zu ernst, als dass man die Dinge allein den Politikern überlassen könnte“, sagte er. Tolles Demokratie- verständnis dieses Finanzverbrechers. Er fordert damit dazu auf, gegen die festgelegten Regeln zu verstossen, das Verbot der gemeinschaftlichen Haftung und die Einhaltung der Stabilitätskriterien.

Im Endeffekt werden die einzelnen Staaten sich auflösen, in schwache Regionen sich zerteilen, die dann durch allmächtige, nicht gewählte Kommissare und Apparatschiks regiert werden, von der Finanzelite im Hintergrund gesteuert. Die nationalen Parlamente haben dann nichts mehr zu sagen, ist ja jetzt schon so. Dazu wird die "Notwenigkeit" für eine europäische Polizeitruppe und Armee auch noch begründet. Die Strukturen und ersten Bausteine dafür sind bereits geschaffen worden, wie mit der EuroGendFor.

Die Finanzelite unter der Führung der Rothschilds wollen den europäischen Superstaat, die EUDSSR, ein Konstrukt das völlig undemokratisch ist und nur den Anschein einer Demokratie abgibt. Aber die Bevölkerung wird es akzeptieren, denn sie werden durch die kontrollierten Medien entsprechend konditioniert es zu verlangen und zu mögen. Dann werden die Banken und Konzerne endlich das machen können was sie wollen.

Und was wollen sie? Mehr für sich und weniger für uns alle, einen Vermögenstransfer von unten nach oben, der schon lange stattfindet. Die Menschen in diesem Kontrukt verarmen ständig, werden nur noch Arbeits- und Konsumsklaven sein und man wird ihnen einreden, wie gut und glücklich sie doch damit sind. Registriert und verchipt in einer überwachten Gesellschaft, in der vorgeschrieben wird was gut für uns ist, denn wir sind zu blöd es selbst zu entscheiden. Natürlich alles nur zu unserem "Wohl".

Aber diese "Union" ist nur ein Zwischenschritt zu etwas grösserem, zum wirklichen Ziel, nämlich zur Weltunion, denn wie sie ja selber sagen, "globale Probleme können nur global gelöst werden." Die Weltwirtschaftskrise schaffen sie ja gerade und dazu muss als "Lösung" eine Weltregierung her, mit einer zentralen Weltfinanzpolitik und einer Weltwährung, und selbstverständlich auch eine Weltpolizei und Weltarmee. Die Vorläufer gibt es schon, denn was ist die NATO anders als die Polizei und Armee der Welt, welche zur Vergrösserung des Imperiums dient.

Es war schon immer das Ziel der Mächtigen, die Welt zu erobern und zu beherrschen, wie die Geschichte über die Jahrtausende zeigt, denn nur so gibt es den Weltfrieden, sagen sie. Hat es funktioniert? Nein. Das haben die Imperatoren auch den Römern versprochen, wenn man alle Völker der damals bekannten Welt erobert und unterwirft, dann gibt es eine grosse "Familie" unter römischer Führung und es wird endlich Frieden und Wohlstand herrschen. Tatsächlich haben sie nur endlose Kriege geführt, bis das Imperium an sich selber scheiterte und auseinanderbrach.

Es ist eine Lüge, wenn behauptet wird, nur die Aufgabe der nationalen Identität und Verschmelzung in einem künstlichen Grossgebilde, in dem wir EU-Bürger werden oder sogar Weltbürger, nur dann gibt es Frieden. Es ist genau umgekehrt. Die Globalisten und Imperialisten führen einen Krieg nach dem anderen, töten Millionen von Menschen. Müssen sie, denn nur so kann ihr Machthunger und ihre Gier gestillt werden, deshalb reden sie ständig von Wachstum.

Ja immer mehr muss her, immer grössere Blasen müssen geschaffen werden, bis sie platzen. Diese Zyklen des Imperialimus und Eroberns, mit anschliessenden Zusammenbruch und Auseinanderfallen, haben in der Geschichte der Menschheit schon oft stattgefunden. Alle Imperien sind am Grössenwahn gescheitert. Hinterlassen hat diese Machtgier nur Tot und Zerstörung, denn es passiert immer das Gegenteil von dem was sie sagen. Deshalb gibt es auch den weisen Spruch: "Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist verdammt sie zu wiederholen."

Wann lernen wir endlich, dass der Plan der Elite nicht aufgehen darf, nicht aufgehen kann? Das es nicht hier um Deutsche gegen Griechen oder Italiener geht, sondern die kleine Machtelite gegen uns alle, die 1% gegen die 99%. Das nicht Zentralisierung und Globalisierung die Lösung ist, nicht die besserwisserische Diktatur von oben, nicht Egoismus und Gier, sondern die Rückkehr zu kleinen Einheiten, zur Solidarität, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung.

Wie undemokratisch die EU-Führung und überhaupt die Politiker der westlichen Welt sind, zeigt doch ihre helle Aufregung, weil Papandreou die griechische Bevölkerung entscheiden lassen wollte, wie sie sich die Zukunft Griechenlands vorstellen, statt dass das eine kleine Kabale an Bankstern, Politikern und Bürokraten für sie tun. Angeblich leben wir in einer Demokratie, nur man darf das nicht wörtlich nehmen. Es ist nur ein Spruch zur Volksverdummung und Augenwischerei, denn tatsächlich regiert eine mächtige Verbrecher-Clique für ihre privaten Interessen.

Die ganze westliche Zivilisation ist durch Geld korrumpiert. Es gibt keinen Anstand, keine Moral oder Integrität mehr. Jeder ist käuflich und je höher ihre Position ist, je korrupter und geldgieriger sind sie. Am meisten die Politiker, die nur an eines denken, wie sie in ihrer Amtszeit die Taschen vollstopfen können. Und die wenigen Ausnahmen mit Rückgrat werden fertig gemacht. Abgeordnete die es wagen ihrem Gewissen zu folgen, werden beschimpft und als Aussätzige behandelt.

Die representative politische Vertretung als Regierungsform ist eine Show, ist nur ein Trick der Elite, um ihre Macht zu erhalten. Sie reden wohl davon, alle Macht kommt vom Volk, steht so in den Verfassungen, nur tatsächlich haben wir keine, nur die Elite hat sie. Regierungen und Parlamente sind gekaufte Marionetten, die nicht unsere Interessen vertreten. Die wirkliche Lösung ist die direkte Demokratie, damit wir an ihnen vorbei unsere Zukunft selber bestimmen können.

Gerald Celente sagt, "Für alle Kinder da draussen, die glauben sie leben in einer Demokratie, die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht per Definition nennt man Faschismus. Darum handelt es sich hier. Es ist Faschimus. Deshalb lasst uns mit dieser Farce einer Demokratie aufhören. Ihr Programm von Unionen und Globalisierung hat versagt. Und so etwas wie nachhaltiges andauerndes Wachstum gibt es nicht. Es ist ein widernatürlicher Prozess. Die grosse Lüge ist, wir müssen die Banken retten. Wir müssen ihre Fehlspekulation tragen. Was die weltweiten Proteste gegen die Finanzelite zeigen, viel zu wenige haben viel zu viel und viel zu viele haben zu wenig. Was hier stattfindet ist ein Klassenkampf, den es in der Geschichte schon oft gegeben hat, der erste grosse Krieg des neuen Jahrhunderts."


Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch

Mittwoch, 2. November 2011

Die Kanzlerakte

Von MMNews

31.10.2011

Was ist wirklich dran an der so genannten "Kanzlerakte". Demnach müssen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland eine geheime Unterwerfungserklärung gegenüber den Allierten unterschreiben. Willi Brandt weigerte sich erst - unterschrieb dann aber doch. Erklärt die "Kanzlerakte" das merkwürdige Vorgehen in Sachen Euro-Rettung? Ist der Handlungsspielraum Deutschlands in Wahrheit begrenzt?

von Dirk Weckerle
Die Handlungen der Bundesregierung in Sachen Euro-Rettungspaketen geben manchem Beobachter Rätsel auf: Im Prinzip handelt die Regierung gegen jeden ökonomischen Sachverstand und verpfändet darüber hinaus die Ersparnisse ihrer Bürger, die wahrscheinich im großen schwarzen Loch von Brüssel unrettbar verloren gehen.

Eigentlich müsste Deutschland raus aus dem Euro - und jeder, welcher sich mit der Materie sachkundig auseinander setzt, kommt zum gleichen Ergebnis: Nur ein Austritt Deutschlands bringt der Rest-Eurozone die nötige Erleichterung. Die sich auftürmenden Schwierigkeiten eines solchen Schrittes hierzulande wird Deutschland meistern können. Das ist keine leichte Aufgabe, aber sie ist machbar, weil dann die Euroschulden, die Deutschland hat, ebenfalls abwerten und das Land aufgrund seiner Bonität weltweit keine Schwierigkeiten hätte, die Wirtschaftskrise durch DM-Aufwertung mit neuen Schulden zu finanzieren.

Doch die Frage stellt sich: kann Deutschland überhaupt austreten? Hat Deutschland überhaupt die Entscheidungsbefugnis tun und lassen zu können, was das Land und seine Bürger wollen? Wahrscheinlich nicht. Denn es gibt ein Geheimabkommen mit den Siegermächten, welche die Souveränität des Landes in Frage stellen. Denn offenbar muss jeder Kanzler erst mal ein Schreiben an die Siegermächte unterzeichnen, in dem die Souveränität Deutschlands eingeschränkt wird. Diese so genannte "Kanzlerakte" gab in der Vergangenheit stets Anlaß zu Spekulationen, wurde aber als "verschwörungstheoretisch" abgetan.

So wurde seit Jahren wird über die Echtheit der "Kanzlerakte" und des "Geheimen Staatsvertrags", der neben dem Grundgesetz gültig sein soll, gerätselt. Diese Behauptungen hatte auch ein Prof. Dr. James Shirley 1999 im Hearst-Verlag in New York veröffentlicht. Nun nimmt der ehemalige Chef des Militärischen Abschirmdienstes MAD und spätere Kommandant der 12. Panzerdivision der Bundeswehr, Generalmajor Gerd-Helmut Komossa, dazu Stellung. Er bestätigt in seinem Buch «Die deutsche Karte – Das verdeckte Spiel der geheimen Dienste» [...] die seit 1999 kolportierten Meldungen zur "Kanzlerakte". Dazu Generalmajor Komossa [Auszug, auf Seite 21 des Buches]:

«Der geheime Staatsvertrag von 21. Mai 1949 wurde vom
Bundesnachrichtendienst unter ‹Strengste Vertraulichkeit› eingestuft. In ihm
wurden die grundlegenden Vorbehalte der Sieger für die Souveränität der
Bundesrepublik bis zum Jahre 2099 festgeschrieben, was heute wohl kaum
jemandem bewusst sein dürfte. Danach wurde einmal der «Medienvorbehalt
der alliierten Mächte über deutsche Zeitungs- und Rundfunkmedien bis zum
Jahr 2099 fixiert. Zum anderen wurde geregelt, dass jeder Bundeskanzler
Deutschlands auf Anordnung der Alliierten vor Ablegung des Amtseides die
sogenannte ‹Kanzlerakte› zu unterschreiben hatte. Darüber hinaus bleiben
die Goldreserve n der Bundesrepublik durch die Alliierten gepfändet.»

Quelle: Gerd-Helmut Komossa, "Die deutsche Karte: Das versteckte Spiel der geheimen Dienste", Ein Amtschef des MAD berichtet, Ares Verlag.

Trotz dem Buches von Komossa galt die "Kanzlerakte" immer noch als Hirngespinst von irgendwelchen Verschwörungstheoretikern. Was dabei aber völlig ignoriert wurde, ist die Tatsache, dass selbst das Wochenmagazin "ZEIT" in einem ausführlichen Artikel darüber berichtete. Es ging dabei um die Tatsache, dass alle Bundeskanzler einen geheimen, so genannte "Unterwerfungsbrief" unterschreiben müssen. Nur einer wehrte sich zunächst: Will Brandt.

Zu Beginn seiner Amtszeit im Herbst 1969 wollte der frisch gewählte Bundeskanzler Willy Brandt ein Schreiben an die drei westlichen Siegermächte zunächst nicht unterschreiben, in dem er die eingeschränkte Souveränität der Bundesrepublik Deutschland ausdrücklich bestätigen sollte. Dies berichtet Egon Bahr, unter Brandt Staatssekretär im Kanzleramt, in einem Beitrag für die ZEIT.

An einem der ersten Abende im Palais Schaumburg, so schildert Egon Bahr die bisher unbekannte Episode, habe ein hoher Beamter dem neuen Bundeskanzler drei Briefe an die Botschafter der Vereinigten Staaten, Frankreichs und Großbritanniens zur Unterschrift vorgelegt. Darin sollte Brandt zustimmend bestätigen, was die Militärgouverneure in ihrem Genehmigungschreiben zum Grundgesetz vom 12. Mai 1949 an verbindlichen Vorbehalten gemacht hatten.
Als Inhaber der Siegerrechte für Deutschland als Ganzes und Berlin hatten sie diejenigen Artikel des Grundgesetzes suspendiert, die sie als Einschränkung ihrer Verfügungshoheit verstanden. Das galt auch für den Artikel 146, der nach der deutschen Einheit eine Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsah.

Brandt war empört, dass man von ihm verlangte, "einen solchen Unterwerfungsbrief" zu unterschreiben. Schließlich sei er zum Bundeskanzler gewählt und seinem Amtseid verpflichtet. Die Botschafter könnten ihn wohl kaum absetzen! Aber er musste sich belehren lassen, dass vor ihm schon Konrad Adenauer, Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger diese Briefe unterschrieben hätten. „Also habe ich auch unterschrieben”, habe Willy Brandt ihm gesagt, schreibt Bahr – und sei nie wieder auf das Thema zurückgekommen.

Schon Adenauer, fährt Egon Bahr fort, habe seine Anerkennung der alliierten Oberhoheit wie ein Staatsgeheimnis behandelt. Die Briefe der Bundeskanzler an die Vertreter der Siegermächte seien bis heute unbekannt geblieben. Als Bahr die Kanzlerbriefe einmal gegenüber dem ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker erwähnte, habe dieser erstaunt reagiert. „Er hatte von ihnen nichts gewusst”, schreibt Egon Bahr.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Die Lüge von der Euro-Rettung

Von MMNews


Die EU und die EWU sind gescheitert. Schuld daran sind nicht die Griechen oder Italiener, die Portugiesen oder Spanier, sondern Bank(st)er, Finanz-„Dienstleister“, Milliardäre und Politiker. Die aktuelle Diskussion um den Euro ist ebenso dumm wie verlogen. Es geht gar nicht um die „Rettung“ Griechenlands, Europas oder des Euros – es geht um die Rettung der Privilegien und Profite der Banken.

von Norbert Knobloch
Von den Politikern wird die Abwendung der Insolvenz Griechenlands als angebliche „Schicksalsfrage Europas“ hochstilisiert. Sie überschlagen sich förmlich in vorgeblichen Willensbekundungen, „Griechenland, den Euro und Europa zu retten“. Das sind gleich drei abgefeimte Lügen auf einmal: Denn von den Milliarden, die von dem Internationalen Währungsfond (IWF) und als Kreditzusagen der Mitgliedsländer der EWU – also von den arbeitenden Steuerzahlern – als „Rettungspaket“ zur Verfügung gestellt werden, fließt nicht ein einziger Euro in die leeren Kassen klammer griechischer Kommunen oder in die leeren Portemonnaies armer griechischer Bürger. Es nutzt weder Griechenland noch Europa noch der europäischen Wirtschaft noch der europäischen Währung, dem Euro.

Der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker entblödet sich dennoch nicht, stereotyp, so, als hätte er einen Sprung in der Platte, zu wiederholen, es ginge um den „Erhalt der europäischen Idee“ (was immer das überhaupt ist). Er schreckt – ganz in der Tradition und der Funktion eines Propaganda-Demagogen wie Joseph Goebbels – sogar nicht davor zurück, mit dem Wort „Krieg“ Furcht und Angst zu schüren: Ein Tag Krieg ist teurer, als uns die ganze Rettungaktion kosten wird.“ (Juncker, „Euro-Rettung führt nicht in Transferunion“, 18. 03. 2011)

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy, Freimaurer und CIA-Agent, wagte es laut IB-Times gar, indirekt Deutschland mit Krieg zu drohen: „Diejenigen, die Europa und den Euro zerstören, werden die Verantwortung dafür tragen müssen, wenn auf unseren Kontinent die Konflikte wieder zurückkehren.“ (sic!) Dazu muß man sich folgendes in Erinnerung rufen: „Die »fixe Idee« … einer gemeinsamen europäischen Währung und einer europäischen Zentralbank basiert auf der Absicht und dem Willen, die D-Mark zu entmachten und sie schließlich zu zerstören. (…) Die europäische Währungsunion geht hervor aus der von Frankreich … angeführten Bemühung, den Deutschen »die Flügel zu stutzen«.“ (David Marsh, The Bundesbank: The Bank That Rules Europe, William Heinemann Ltd., London 1992, S. 15 u. S. 261; Übersetzung u. Hervorhebung d. d. Verfasser)

Europa wird durch diesen offenbar methodischen, systematischen Wahnsinn schon gar nicht gerettet – im Gegenteil. Es wird zum Nutzen und Vorteil jener organisiert-kriminellen Finanz-Oligarchie, der sich die Politik willfährig unterworfen hat, auseinanderdividiert und zerstört: die Völker werden wegen der Umverteilung von den (noch) wohlhabenden Nationen zu den armen gegeneinander aufgehetzt, die nationalen Gesellschaften werden durch die erpresserisch erzwungenen, zynisch so genannten „Sparmaßnahmen“ und den verfassungswidrigen Ausverkauf des Volkseigentums, die perfide Privatisierung, zersetzt und zu Bürgerkriegen aufgewiegelt.

Unter dem dämlichen Titel „Der Euro ist notwendig“ schalteten im Juni 2011 fünfzig europäische Konzern-Chefs Anzeigen in deutschen und französischen Tagezeitungen. Tenor: eine Alternative zum Euro gäbe es angeblich nicht. Abgesehen davon, daß diese Aussage falsch und unsinnig ist, muß man sich bewußt machen, daß diese nur noch kriminell zu nennenden Manager Teil jener Oligarchie und Profiteure der Probleme sind, die uns diese Oligarchie schuldhaft eingebrockt hat.

Das Geld fließt, wie immer, an die privaten Banken, die sich ein weiteres Mal verzockt haben, diesmal mit griechischen Staatsanleihen, und deren „Verluste“, die dadurch zu Gewinnen werden, einmal mehr von den arbeitenden Steuerzahlen der Mitgliedsländer bezahlt werden. Es handelt sich um eine relativ kleine Gruppe privater Geschäftsleute, die sich zur heutigen kriminellen Vereinigung der „Finanz-Oligarchie“, so der amerikanische Verfassungsrichter Louis Brandeis 1913, organisiert hat und mit organisierter Kriminalität eine de facto faschistische Plutokratie (Herrschaft des Geldes) etabliert hat.

Das Gebäude dieser kriminellen Vereinigung besteht, grob vereinfacht, aus folgenden Stockwerken:
Investment-Banken, die aber gar keine Banken im klassischen Sinne sind: Sie vergeben keine langfristigen Darlehen und legen auch keine Vermögen über längere Zeiträume an. Investment-Banken sind Makler, also Vermittler für Geld. Investment-Banken bringen Anbieter von Kapital (Investment-Gesellschaften) und Nachfrager nach Kapital (Unternehmen und Staaten) zusammen. Ist das Geschäft zustande gekommen und abgeschlossen, kassiert die „Bank“ eine (sehr hohe) Provision. Investment-Banken haben also gar keinen Anlaß u. keinen Anreiz, langfristig zu denken.

Investment-Gesellschaften, die ebenfalls keine Banken sind, investieren das Kapital ihrer Kunden (Anleger) in deren Auftrag zum Zwecke des Profits möglichst gewinnbringend in Wertpapiere und Anlage-Objekte. Auch Versicherungen sind in gewisser Hinsicht Investment-Gesellschaften, denn sie haben meist ebenfalls große Vermögen anzulegen: das Geld der „Versicherten“, allerdings in diesem Fall nicht in deren Auftrag und nicht zu deren Vorteil, sondern nur zu ihrem eigenen Vorteil – aber zum Nachteil der „Versicherten“, wenn die Sache schiefgeht. Probleme entstehen dann, wenn Investment-Gesellschaften, z. B. Hedgefonds, Leverage Buyout Firms / Private Equities etc., mit geliehenem, fremden Geld „spielen“, nämlich riskante Wetten eingehen („Derivate“), an der Börse spekulieren oder sich an sonstigen undurchsichtigen, unseriösen Geschäften beteiligen.

Geschäfts-Banken ermöglichen bargeldlosen und elektronischen Zahlungsverkehr mittels Konten, Schecks und EC-Karten sowie schaffen neues (Buch- / Giral-) „Geld“ (aus dem Nichts und ohne Leistung!) durch Vergabe von Darlehen an ihre Kunden (Privatleute, Unternehmen, Staaten). Es handelt sich bei Bank-»Darlehen« nicht um »Kredite«, da ein Pfand, eine Sicherheit verlangt wird. Bargeld können die Geschäfts-Banken nicht selber schöpfen; die von ihren Kunden benötigten Münzen und Banknoten müssen von den Geschäfts-Banken bei den Zentralbanken zu Lasten ihrer Guthaben an Zentralbankgeld gegen eine Gebühr – den sog. „Leitzins“ – geliehen werden.

Zentralbanken werden auch Notenbanken genannt, weil sie vom Gesetzgeber das Monopol zur Herstellung von Papiergeld, den Geldscheinen oder Banknoten, übertragen bekommen haben. Münzen werden im Auftrag der Regierungen der Länder in staatlichen Münzprägestätten geprägt und dann an die Notenbanken verkauft, die mit Banknoten bezahlen (sog. „Einnahmen aus dem Münzregal“, die aber nur zwei bis fünf Prozent der umlaufenden Geldmenge ausmachen). Die Banknoten wiederum werden im Auftrag der Notenbanken in Spezialdruckereien gedruckt. Diese zweigleisige Praxis hat sich aus der historischen Tradition entwickelt: Das Prägen von Münzen war immer Privileg des jeweiligen Herrschers (eben weil [Edelmetall-] Münzen das eigentliche und einzige »Geld« sind!), während Banknoten ursprünglich private Quittungen und Schuldscheine von privaten Geldhändlern / Geldwechslern / Geldverleihern für die bei ihnen deponierten Gold- und Silbermünzen waren, die dann die Münzen als Tausch- und Zahlungsmittel im wirtschaftlichen Verkehr lediglich vertraten und schließlich ganz ersetzten. (Papier-„Geld“ ist kein Geld, kein Äquivalent, kein Pfand, sondern Schuld, Versprechen, Quittung!)

Die Zentralbank leiht das Geld gegen eine Gebühr, die sogenannten Leitzinsen, den Geschäfts-Banken als Kredit-Nehmer, die es dann als Kredit-Geber wiederum an Unternehmen und Privatleute als Kredit-Nehmer verleihen – wieder gegen Zins (und Zinseszins). Auch Regierungen leihen sich auf diese Weise „Geld“ von den Banken, und es obliegt dann den arbeitenden Steuerzahlern, den Banken das gar nicht existente, aus dem Nichts geschaffene „Geld“ plus Zins und Zinseszins (!) über Steuern und Inflation zurückzuzahlen, das die Regierungen, die von denselben Personen gelenkt werden, die auch die Banken besitzen, von diesen geliehen haben.

Die drei angelsächsischen Rating-Agenturen Moody´s, Standard & Poor´s und Fitch kontrollieren, dirigieren und manipulieren die Weltwirtschaft im Sinne der Oligarchie: das Rating von Anleihen durch diese privaten Agenturen ist nach vielen nationalen Gesetzen rechtliche Voraussetzung dafür, ob Investment-Gesellschaften diese in ihre Bücher nehmen dürfen! Ein politisches Unding ohnegleichen! Als Prognose-Institute haben diese Rating-Agenturen fast immer versagt; sie haben auch die gegenwärtige Welt-Währungs- und Wirtschafts-Krise nicht vorhergesehen. Da sie also ganz offensichtlich keine ökonomische Kompetenz haben (von Integrität und Seriosität zu schweigen), dienen sie offenbar lediglich als mißbräuchliche Instrumente zur Manipulation (vgl. Stephan Schulmeister: „Der Euro als Spielball. Die hohen Zinsen für griechische Staatsanleihen kommen durch ein Doppelpaß-Spiel von U.S.-Rating-Agenturen und Banken zustande. Doch die EU stellt lieber Trivial-Diagnosen.“ In: Financial Times Deutschland, 15. Juni 2011)

Das Zentrum der Macht dieser kriminellen Vereinigung der organisierten Kriminalität sind die Wall Street in New York mit der U.S.-Notenbank Federal Reserve und die City of London mit der Bank of England.

Diese Finanz-Oligarchie, bestehend aus Investment-Banken, Investment-Gesellschaften, Rating-Agenturen, Zentralbanken und Geschäfts-Banken, besitzt die tatsächliche Macht über die Staaten und die Welt. Die Hochfinanz dominiert die Politik, und die Politiker, willfährige Handlanger und skrupellose Erfüllungsgehilfen, verraten und vergewaltigen die Völker. Willige Helfershelfer sind dumme oder korrupte Ökonomen (und Medien), die „Priesterkaste des Kapitalismus“ (Max Otte), die die Zusammenhänge nicht verstehen, ignorieren oder verschleiern, das destruktive System verteidigen, die verbrecherischen Täter unterstützen und deren kriminelles Treiben „rechtfertigen“.

Die „Euro-Krise“ war aufgrund der Fehlkonstruktion der europäischen Währung und der Europäischen Währungs-Union (EWU) vorhersehbar. Der Wirtschafts-Wissenschaftler Prof. Dr. Max Otte hatte sie bereits 1998 in einem Vortrag in den U.S.A. an der Boston University vorausgesagt, als es den Euro noch gar nicht gab (Max Otte, The Euro and the Future of the European Union, New York, American Council on Germany, Occasional Paper # 5 / 1998)

Die Europäische Währungs-Union und der Euro haben Europa nicht zusammengebracht, sondern gespalten. Die deutschen Exporte in den heutigen Euro-Raum sind seit Einführung des Euro keinesfalls gestiegen (vgl. Hans-Olaf Henkel, Rettet unser Geld! Deutschland wird ausverkauft – Wie der Euro-Betrug unseren Wohlstand gefährdet, München 2010). Stattdessen bekamen Länder wie Griechenland, Spanien, Portugal und Irland niedrige, von Deutschland garantierte Zinsen, was zu einem Spekulations-, Schulden- und Konsum-Boom führte. Im Europäischen Währungs-System fester, aber anpassungsfähiger Wechselkurse ging es Deutschland und Europa besser. Die Wechselkurs-Fixierung sorgte einerseits für Stabilität, andererseits für Anpassung durch Auf- oder Abwertung. Dieses System war für Europa die beste Synthese aus Stabilität und Flexibilität.

Der Euro dient nicht den Bürgern Deutschlands und Europas, sondern einzig und allein der Finanz-Oligarchie (deshalb ist er ja auch gegen den Willen der Bevölkerungen eingeführt worden). Es geht bei der derzeitigen Krise gar nicht um die „Rettung“ Griechenlands, des Euros oder Europas; nein – es geht einzig und allein um die Rettung der Privilegien und Profite der Banken und der transnationalen Finanz-Oligarchie. Deshalb wurden Griechenland – anstatt einer geordneten Abwicklung seiner (von der Finanz-Oligarchie vorsätzlich herbeigeführten) Insolvenz – von EU, EZB, IWF und den starken EU-Ländern weitere Kredite und Kredit-Garantien gegeben – damit das faktisch insolvente Land weiter Zinsen an Investment-Gesellschaften zahlen kann. Mit ihrer Kollaboration an diesem Verbrechen opfert Bundeskanzlerin Angela Merkel die Interessen der Bürger – und zwar der deutschen und der griechischen – auf dem Altar des Profits der Hochfinanz.

Die Politik verstößt dabei gegen Artikel 125 des EU-Vertrages (sog. „Nichtbeistands-Klausel“), der ausdrücklich verbietet, daß die Eu oder einzelne Staaten für die Schulden eines anderen Mitglied-Staates einstehen. Und auch gegen den Artikel 123 des AEU-Vertrages wurde verstoßen, als die Europäische Zentralbank (EZB) begann, in großem Umfang Staatsanleihen der Südstaaten aufzukaufen. Damit zerstörte sie (geplant??) die Unabhängigkeit der Deutschen Bundesbank… Nicht genug: bis zum Frühjahr 2011 stellte die EZB den Südstaaten über Kontokurrent-Kredite zusätzlich 340 Milliarden Euro zur Verfügung – Schulden, für die im Ernstfall die arbeitenden Steuerzahler der „starken“ Mitgliedsländer, also hauptsächlich Deutschlands, einstehen müssen.

Diese von der Finanz-Oligarchie weltweit über das Zins- und Zinseszins-System aufgehäufte, gigantische Schuldenhalde ist die Wurzel allen Übels. Das hat auch die (integre) Linke Sahra Wagenknecht erkannt, die erstmals öffentlich ausspricht, daß Vermögen und Schulden die beiden Seiten derselben Medaille sind. Sie nennt Zahlen: in den beiden Jahrzehnten zwischen 1998 und 2010 sind die Vermögen der Reichen in Deutschland von 3,1 Billionen auf 4,9 Billionen gestiegen (Sahra Wagenknecht, Freiheit statt Kapitalismus, Frankfurt 2011, S. 187 ff.). Exakt proportional oder spiegelbildlich dazu stiegen die Staatsschulden. Solange das so bleibt, hat Europa keine Chance, sich aus den Krallen der Hochfinanz zu befreien. Sahra Wagenknecht plädiert deshalb für eine sofortige Streichung aller Schulden in der gesamten EU (Wagenknecht, a.a.O., S. 196 ff.)

Das Finanzkapital dient heute nicht mehr der Realwirtschaft (was ja sein einziger Zweck und seine einzige Daseins-Berechtigung ist), sondern hat sich zum Herrscher über Wirtschaft und Politik aufgeschwungen – mit verheerenden Folgen: die Schere zwischen Arm und Reich, sowohl zwischen verschiedenen Nationen wie auch innerhalb derselben, klafft immer weiter auseinander, die Einkommens- und Vermögens-Verhältnisse driften immer mehr auseinander, die Alters- und Krankenversorgungs-Systeme bröckeln und brechen zusammen, öffentliche Investitionen in Bildung, Kultur, Wissenschaft und Infrastruktur gehen immer mehr zurück und bleiben schließlich ganz aus, einst blühende deutsche Familien-Unternehmen werden von ausländischen, renditegierigen Finanz-Investoren „feindlich übernommen“, ausgesaugt und dann weggeworfen, öffentliches Volkseigentum, von den arbeitenden und steuerzahlenden Bürgern erwirtschaftet und finanziert, wird in ebenfalls oft ausländischen Privatbesitz überführt (übrigens grundgesetzwidrig!).

Die transnationale Finanz-Oligarchie schädigt unser Gemeinwesen, untergräbt unsere Leistungs-Gesellschaft, entwurzelt unsere Jugend, zersetzt unsere Gesellschaft, verwüstet unsere Kultur-Landschaft und zerstört unsere Demokratie und gefährdet schließlich den Bestand Deutschlands. Wie konnte es dazu kommen? Antwort: durch die Mitwirkung inkompetenter und korrupter Politiker, die die Spielregeln (“Gesetze“) zu Gunsten und zum Vorteil der Hochfinanz festlegten und festlegen. Damit haben die Regierungen die eigenen Bürger schutzlos der Macht und Willkür der Hochfinanz ausgeliefert. Das ist ein Verbrechen gegen das Volk, nämlich Hochverrat.

Investment-Gesellschaften wie Privat Equities beispielsweise müssen wesentlich weniger bilanzieren als jeder Industrie-Konzern; diese sind nach den Regelwerken IAS („International Accounting Standards“) und „Basel II“ gezwungen, immer kurzfristiger und detaillierter zu bilanzieren. Zudem bekommt ein Finanz-Investor oft wesentlich schneller und billiger Kredite als ein produzierendes Unternehmen. Investment-Banken brauchen kaum Eigenkapital vorzuweisen, sondern dürfen fast grenzenlos mit fremdem, geliehenem Geld spekulieren.

So hat zum Beispiel die Deutsche Bank weniger als zwei Prozent Eigenkapital in ihrer Bilanz! Sollten also aufgrund einer Fehl-Spekulation ihre Vermögenswerte nur um zwei Prozent schrumpfen, wäre sie insolvent. Doch darum braucht sich die Deutsche Bank, wie viele anderen Banken auch, allerdings keine Sorgen zu machen: denn wenn sie sich verzockt, wird sie durch Steuergelder der arbeitenden Bürger „gerettet“ – im Gegensatz zu mittelständischen Unternehmen, die mit ihrem eigenen Vermögen haften und immer strengere gesetzliche Auflagen erfüllen müssen.

Die Besteuerung von Kapitaleinkünften ist ebenfalls ungerecht – „natürlich“ zugunsten der Finanz-Oligarchie, zuungunsten des arbeitenden Bürgers. Kapital-Einkünfte wie Zinsen, Dividenden und Spekulations-Gewinne werden mit gerade einmal 25 % (fünfundzwanzig Prozent) besteuert – Arbeit inklusive Sozialbeiträgen hingegen mit nahezu 50 % (fünfzig Prozent)! Unproduktive, leistungslose Einkommen werden begünstigt, ehrliche, produktive Arbeit wird benachteiligt.

Der Mißbrauch des Geldes und die Perversität des Systems werden offensichtlich in der Tatsache, daß nur noch 0,5 % (Null Komma fünf Prozent) aller Geldbewegungen dafür da sind, um physische Waren zu bewegen; 99,5 % (Neunundneunzig Komma fünf Prozent) sind virtuelles „Geld“ auf der gierigen Jagd nach noch mehr Geld – Profit. Das Geld, nicht mehr die Ware, ist der Zweck und das Ziel im modernen, zentralistischen Monopol-Kapitalismus und bestimmt die Politik der Staaten. Und das „Geld“ wird von den Zentralbanken (und der Börse) in einem Monopol geschaffen und vernichtet – ganz nach Bedarf und zum Vorteil der Oligarchie, aber zum Nachteil, auf Kosten und zu Lasten der Bevölkerungen, der arbeitenden Steuerzahler, die das Sozialprodukt erwirtschaften.
Das ist per definitionem Faschismus: Die Diktatur des Kapitals
Max Otte nennt das „Sozialismus für Banken und Superreiche“. Das trifft wortwörtlich zu: „Sozialismus“ und „Kommunismus“ sowie „Kapitalismus“ sind nur verschiedene Formen desselben Prinzips: Beide Systeme beruhen auf zentral gesteuerter Planwirtschaft und unterscheiden sich lediglich dadurch, daß auf der einen Seite ein Zentral-Komitee, auf der anderen Seite eine Zentral-Bank die Wirtschaft kontrolliert, dirigiert u. manipuliert. Beide Systeme sind zentralistisch.

Prof. Dr. Max Otte schlägt folgende sechs Maßnahmen als erste Schritte vor, um wieder zu einer wirklich freien Marktwirtschaft zu gelangen:
Feste Mindest-Eigenkapital-Anforderungen für alle Finanzakteure statt der manipulierbaren Regeln von „Basel II“ u. „Basel III“, um das System transparenter und sicherer zu machen

Größen-Begrenzungen für Finanz-Dienstleister, um deren Marktmacht zu begrenzen und Erpressung ganzer Staaten durch Kartelle, Trusts und Syndikate unmöglich zu machen

Die Trennung von Geschäfts- und Investment-Banken sowie die Regulierung der Geschäftsmodelle nach Vorbild des Glass-Steagall-Act von 1932 in den U.S.A., um Spekulationen der Banken mit Einlagen ihrer Kunden zu verhindern

Die Einführung einer Finanz-Transaktions-Steuer, welche die Spekulationen dämpfen und die Kleinsparer kaum belasten würde

Die Gründung einer staatlichen europäischen Rating-Agentur, um die Macht der privaten angelsächsischen Kartelle zu brechen.

Durchsetzung der „No-Bail-Out-Klausel“ im EU-Vertrag (kein Mitglieds-Staat steht für die Schulden eines anderen ein)
(nach Max Otte, Stoppt das Euro-Desaster!, Ullstein, Berlin 2011)

Schon mit diesen Reformen, die natürlich nicht genügen, aber zumindest ein Anfang wären, wäre viel erreicht. Max Otte nennt auch noch die Idee der Kredit-Genossenschaften – Volks- und Raiffeisen-Banken sowie Sparkassen – als einen Grund für die Stärke der deutschen Wirtschaft zwischen 1870 und 1914 und dann wieder ab 1948. Otte regt an, sein Geld zu einer genossenschaftlichen Bank zu schaffen und sagt: „Werden Sie »Volks-Kapitalist«.“ Recht hat er.
Das Hörbuch des Autors: [2 CD] „In Gold We Trust – Über das Wesen und die Funktion des Geldes“ bei www.schildverlag.de

Von MMNews

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Occupy money system

Von MMNews


25.10.2011

Wer die Geldschöpfung kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft. Eine Demokratie, die ihre Geldschöpfung in die Hände weniger Banken vergibt, hat sich selbst entmachtet; sie ist eine Farce. Jede Demokratie, die ihrem Namen gerecht werden will, muss darum die Geldschöpfung unter ihre Kontrolle bringen. Wir brauchen eine „Monetäre Aufklärung“, einen Ausgang der Gesellschaft aus ihrer selbstverschuldeten monetären Unwissenheit und eine Restauration unserer Demokratie.

von Yoshi Frey

Die „Occupy Wallstreet“- Bewegung bedeutet eine Zäsur. Die Bewegung ist nämlich Ausdruck für die revolutionäre Tatsache, dass die Leute zu verstehen beginnen, wer die wahren Machthaber sind. Nicht die Politik ist es, an die sie ihren Protest richten, um ihre demokratischen Rechte einzufordern, sondern die Finanzelite. Diese Bewegung markiert darum einen Paradigmenwechsel: Die Zeiten, als die Finanzmacht die Politiker als dumme Sündenböcke für die destruktiven Folgen ihres betrügerischen Finanzmodells ausnutzen konnte, sind vorbei. Das ist der grosse Verdienst der Schulden- und Finanzkrise: konnte die Steuerung der Politik durch die Finanzmacht bisher noch im Stillen durchgezogen werden, so wird die Erpressung unserer Demokratien durch die Banken nun auf offener Bühne durchgeführt.

Die Banker hatten es bisher geschafft, dass ihre Verantwortung für die Welt, die sie steuerten, niemals ans Tageslicht des öffentlichen Bewusstseins gezerrt wurde. Und gerade darum konnte sich ihr Einfluss wie ein unsichtbares Geflecht in unseren politischen Institutionen einnisten. Ohne zur Verantwortung für ihre Macht gezogen zu werden, konnten sie unhinterfragt die Macht veruntreuen, die ihnen von der Politik übertragen wurde.

Die Banken haben nämlich vom Staat die Macht übertragen bekommen, das allgemeine Zahlungsmittel als Schulden aus dem Nichts schöpfen zu dürfen. Sie benutzen diese immense Macht, um Kontrolle über weite Teile der Wirtschaft und der Politik zu erlangen (siehe Link). Sie spekulieren mit unserem Geld indem sie die Risiken „hebeln“ und wenn dann alles schief geht, wollen sie selbstverständlich gerettet werden, damit sie kurz darauf dann gegen die Staaten wetten können, die sie eben gerettet haben. Dies ist schon absurd genug, die Steigerung dieser Absurdität ist dann dies: die Staaten müssen ihr Geld bei Banken leihen, das diese aufgrund ihres Geldschöpfungsmonopols gegen staatliche Schuldverschreibungen aus dem Nichts schöpfen können, um damit Banken zu retten, die sich just wegen dieses Monopols an den Märkten verzockt haben. Pervers? Ja, aber die ganz normale Ordnung.

Im nächsten Schritt dieses normalen Absurdistans werden dann die Bürger verunglimpft, dass sie zu „faul“ seien oder „spätrömischer Dekadenz“ frönen und darum gebeten, ihren Gürtel noch enger zu schnallen, um die armen Banker und ihre Superboni zu retten. Warum? Tja, die Banken sind in unserer s.g. Demokratie eben mehr „systemrelevant“ als der Bürger.

Die machttreuen und indoktrinierten Wasserträger in den Mainstreammedien tun darum ihren Dienst, wenn sie die Ursachen für die Schulden- und Finanzkrise der faulen Bevölkerung bzw. den unfähigen Politikern in die Schuhe zu schieben. Das Erstaunliche dieser frechen Gehirnwäsche ist, dass Viele tatsächlich diese Umdeutung der Wirklichkeit schlucken. In den Mainstreammedien wird dagegen überhaupt nicht problematisiert, dass die Ursache für die Krise im Geldsystem zu suchen ist. Wer es dennoch wagt, wird komplett ignoriert oder pauschal als Konspirationstheoretiker denunziert. Es wird auch kaum problematisiert, dass der Grossteil des globalen Wohlstandes in den Händen ganz Weniger akkumuliert ist.

Stattdessen ist es üblich, dass man den Menschen sagt, dass sie ihre Leistung eben noch mehr steigern müssen, wenn sie „dabei“ sein wollen. Nur noch mehr Selbstausbeutung hilft! Bisher hat das breite Volk diese Selbstausbeutungstheologie als unumgängliche Notwendigkeit, als quasi-religiöses Dogma akzeptiert. Doch die neue Generation, die scheinbar alles ideologisch korrekt gemacht hat, ist trotzdem auf dem Trockenen. Langsam beschleicht diese junge Generation den Verdacht, dass hier mit gezinkten Karten gespielt wird und dass die kategorischen Leistungspredigten, die von unseren monetären Führern ans Volk gehalten werden, nur das Wasser sind, wovon die Geldpriester reden, während sie sich mit Hilfe des gläubigen Einverständnisses des Normalbürgers mit leistungsloser Rendite betrinken.

Wenn Banken die Spielregeln machen und sie ausserdem noch die Macht haben, um sie ständig zu ändern, dann ist das Spiel korrupt. Dann werden unsere demokratisch gewählten Volksvertreter zu Steigbügelhaltern eines absurden Enteignungssystems erniedrigt, wenn sie das Spiel mitspielen. Es macht keinen Sinn, sich dümmlich unterwürfig den Forderungen des Finanzmarktes zu fügen, in der trügerischen Hoffnung, dass der gute „Markt“ dann irgendwie gnädig mit uns erbärmlichen Erdenbürgern ist. Der „Finanzmarkt“ ist nicht die „unsichtbare Hand“, die alles wie ein Weihnachtsmann zum Guten schubst, wie manche realitätsentrückten Ökonomen meinen. Er ist eher wie eine Wucherung, die den Wirt am Ende konsumiert.

Um nicht ständig auf der Verliererseite zu stehen, müssen die Spielregeln transparent und für jeden verständlich sein. Das sind sie aber nicht, und das wird den Menschen langsam klar. Es ist darum absolut notwendig, dass jeder sich über die wahren Spielregeln informiert: Eine Gesellschaft, die sich der ungeheuren Macht, die in der Geldschöpfung liegt, unbewusst ist, und diese privaten Interessen überlässt, ist eine unbewusste Feudalgesellschaft des Geldes. Genau wie damals brauchen wir heute eine „Monetäre Aufklärung“, einen Ausgang der Gesellschaft aus ihrer selbstverschuldeten monetären Unwissenheit und eine Restauration unserer Demokratie.

Occupy Wallstreet bedeutet darum: Demokratisiert die Geldschöpfung! Wer die Geldschöpfung kontrolliert, kontrolliert die Gesellschaft. Eine Demokratie, die ihre Geldschöpfung in die Hände weniger Banken vergibt, hat sich selbst entmachtet; sie ist eine Farce. Sie gleicht einem König, dessen Heer einem anderen gehört. Denn aus der Möglichkeit, Geld zu schöpfen, leitet sich eine enorme Macht ab. Wer die Geldschöpfung kontrolliert, kontrolliert, was und wer Geld für welche Projekte bekommt. Jede Regierung, die bei den Banken um Geld betteln muss, das diese aus dem Nichts als Kredit vergeben kann, hat sich selbstverschuldet in die Abhängigkeit privater Interessen begeben.


Wie kann es überhaupt sein, dass die Demokratie die Macht, Geld zu schöpfen, an die Geschäftsbanken vergeben hat? Diese Macht darf nicht in den Händen weniger, gewinnsüchtiger Banker liegen, sondern gehört unter die Kontrolle einer demokratisch verankerten und politisch und ökonomisch unabhängigen Institution. Solange die Geldschöpfung in privaten Händen ist, ist jedes Gerede von Demokratie und Selbstverwaltung nur ein eitler Selbstbetrug. Die Kontrolle über die Geldschöpfung ist folglich von höchstem Verfassungsrang.


Von MMNews